Architekturzentrum Wien  
 

 
 
Hintergrund 49: 18. Wiener Architekturkongress

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Inhalt
4 Vorwort
6 Andrea Seidling: Wie öffentlich ist öffentlich?
14 Jens S. Dangschat: Wem gehört die urbane Öffentlichkeit?
22 6 Answers on Public Space by Benedetta Tagliabue and Elías Torres Tur
28 Liza Fior: Afterlife-Barking Town Square
32 Kamiel Klaasse: Catalyze! Program the Program
36 Stefan Rettich: Situative Öffentlichkeiten
44 Az W Photo Award
48 Karsten Buchholz: Zwischen Pragmatismus und Poesie
52 Boris Podrecca: Von Bedarf und Entbehrlichkeit des öffentlichen Raumes
62 Michael Zinganel: Programm – Gestalt – Gemeinschaft?

Öffentlichkeiten in Bewegung
70 Daniel Zimmermann: Von der Partitur zum Public Space
in aspern Seestadt

Az W Journal
76 Ute Waditschatka: Eilfried Huth: Partizipation im Wohnbau
78 Marion Kuzmany: Az W Studio-Visits
80 Verena von Gagern: Bemerkungen zu einem Spalt-Haus
aus fotografischer Sicht
84 Kurzbios Autorinnen und Autoren
85 Team Az W
86 Mitglieder Architecture Lounge, xlarge Partner

Vorwort
Der 18. Wiener Architekturkongress (19.11.–21.11.2010), der im Rahmen der Ausstellung „Platz da! European Urban Public Space“ (14.10.2010– 31.01.2011) stattfand, widmete sich folgerichtig erneut auf vielschichtige Art und Weise dem Thema des öffentlichen Raumes. Das Ergebnis waren zweieinhalb Tage dichter Information, vor allem aber eine Fülle von kontroversiellen Standpunkten. Wie bereits die Ausstellung gezeigt hat, haften dem Begriff des „öffentlichen Raumes“ inhaltlich äußerst unscharfe Konturen an, die zu diesen unterschiedlichen Ansätzen führen – und solche sind durchaus auch innerhalb ein und derselben Disziplin feststellbar. Eine schmale, wenn auch starke Basis eines gewissen Common Sense war jedoch sehr wohl unter den geladenen internationalen und heimischen Architekten, Urbanisten, Landschaftsplanern, Soziologen, Architekturtheoretikern und Kulturwissenschaftern zu orten: Der öffentliche Raum wird wiederholt als strategisches Instrument vereinnahmt, sei es von Stadtplanern, Politikern oder Verantwortlichen aus der Wirtschaft. Wenn die Definitionen auch differieren, er ist ein heiß umkämpftes, stets zu verhandelndes Gut. Spannend war es, die Bandbreite der wechselnden Positionen mitzuverfolgen, die einerseits – auch das wurde diskutiert – vom nicht existenten öffentlichen Raum sprachen, sei es wegen verwaltungstechnischer Modalitäten oder auf Grund seiner physischen Auflösung durch die neuen Kommunikationsmittel wie z.B. das Internet. Andererseits wurde anhand partizipatorischer Initiativen und künstlich initiierter Aneignungsprozesse neues Potential für Transformationsprozesse im öffentlichen Raum aufgezeigt. Aber auch „gute“ Architektur allein, folgt sie ihrer traditionellen Aufgabe als gestaltende Disziplin, kann die Menschen selbst an unwirtlichen Tagen auf die Straßen, Plätze und Parks, sprich in den öffentlichen Raum, bringen. Dass die Art und Weise der Inbesitznahme jedoch nicht von den Gestaltern vorprogrammierbar ist, sondern von den BenutzerInnen selbst abhängt und eng mit sozialen Machtverhältnissen verbunden ist, all das schlägt wiederum etliche weitere Kapitel zum Begriff „öffentlicher Raum“ auf ... Das Journal greift themenbezogen die Az W Studio-Visits auf, die in Kooperation mit der Vienna Art Week und als Rahmenprogramm zur Ausstellung „Platz da! European Urban Public Space“ drei Wiener Architekturbüros besuchten. Zwei weitere Beiträge geben Aktuelles aus den umfangreichen Tätigkeitsfeldern des Az W wieder: Der Beitrag über Eilfried Huth nimmt Bezug auf das a_schaufenster 14, das dem Thema des nutzerbestimmten Wohnens gewidmet war und Pilotprojekte der 1960er Jahre ebenso wie aktuelle Beispiele diskutierte. In ihren „Bemerkungen zu einem Spalt-Haus aus fotografischer Sicht“ erzählt die Architektin und Fotografin Verena von Gagern von ihren beeindruckenden „Begegnungen“ mit dem Haus Schubert von Johannes Spalt (1920–2010) im oberösterreichischen Altmünster. Mit diesem abschließenden Essay würdigt der Hintergrund einen der einflussreichsten Vertreter der österreichischen Architekturszene nach 1945. (Gudrun Hausegger)

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18. Wiener Architektur Kongress


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Telefon: + 43 (1) 522 31 15 - 13
Fax: + 43 (1) 522 31 15
E-Mail: north@azw.at

 
 
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