Architekturzentrum Wien  
 

 
 
Bernard Rudofsky
Zum 100. Geburtstag

Veranstaltungsort: Architekturzentrum Wien - Podium
Symposium: 15. April 2005 - 16. April 2005
Tickets: Eintritt frei!

Maria Welzig, Architekturpublizistin und freie Kuratorin, Wien
Geboren 1963. Studium der Kunstgeschichte in Wien.
Buchpublikationen und Ausstellungen zur österreichischen Architektur der Moderne und der Gegenwart, u.a. "Josef Frank. Das architektonische Werk", Wien 1998.
Margarete-Schütte-Lihotzky-Stipendium 2000. Lehrauftrag TU Graz 2003. Forschungsprojekt des Wissenschaftsfonds zur österreichischen Architektur seit den 60er Jahren. Kurzfilm “schoener wohnen” (mit Sabine Groschup und Gerhard Steixner), 2004. “Theodor-Körner-Preis" 2001.


Andrea Bocco, Politecnico di Torino
1992 Abschluss des Architekturstudiums am Politecnico di Torino. 1995 eingetragener Architekt mit eigenem Büro. 1997 Doktorat in Architektur und Bauentwurf am Politecnico di Torino. Leiter des Fotoarchivs der Architekturfakultät des Politecnico di Torino (1997). 1999 Leiter des Stadtteilentwicklungsbüros San Salvario. Seit 2001 Forscher am Institut für Wohn- und Städtebau des Politecnico di Torino. Er unterrichtet Stadterneuerung und partizipatorische Projektplanung (Postgradualer Studiengang für Technologie, Architektur und Städtebau in Entwicklungsländern) sowie Technologiekultur der Architektur (1. Schule für Architektur).


Berta Rudofsky (geb. Doctor)
Berta Rudofsky wurde 1910 in Wien geboren und wuchs im 13. Bezirk auf. Geprägt durch ihre Eltern – ihr Vater ein Elektroingenieur und ausgezeichneter Klavierspieler, die Mutter eine Sopranistin – studierte sie in Wien Musikwissenschaft. Durch den frühen Tod ihres Vater und der angeschlagenen Gesundheit der Mutter war sie früh zur Selbständigkeit gezwungen. 1934 lernte Berta Rudofsky während einer Italienreise Bernard Rudofsky kennen. Im November 1936 heirateten sie in der New York City Hall. Heute lebt Berta Rudofsky abwechselnd in Wien, New York und Frigiliana (Spanien).


Monika Platzer
Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien; seit 1998 im Architekturzentrum Wien als Kuratorin und Leiterin des Archivs und der Sammlung tätig, Forschungsschwerpunkt Österreichische Architektur– und Kulturgeschichte des 20. Jhdts.; Mitarbeit bei diversen Forschungs– und Ausstellungsprojekten: Entwicklung und Kuratierung der Ausstellung “Mythos Großstadt, Architektur und Stadtbaukunst in Zentraleuropa 1890 – 1937” (gemeinsam mit Eve Blau und Dieter Bogner) im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kulturelle Angelegenheiten in Wien, des Canadian Centre for Architecture in Montréal und des Getty Research Institute in Los Angeles; in Vorbereitung für das Wien Museum 2006: “Der Wiener Kinetismus. Eine Avantgarde-Bewegung der 20er Jahre”; Forschungstätigkeit für das Ausstellungsprojekt "The Reconquest of Europe: Re-encountering the Public Space in Cities 1900 – 2000" im Auftrag des Centre de Cultura Contemporania de Barcelona.


Margot Fürtsch
Geboren 1968 in Wien. Architekturstudium an der TU Wien; während des Studiums mehrere Praktika im
Atelier Prof. Roland Rainer, Wien; Auslandsstipendium an der University of Michigan, College of Architecture + Urban Planning Ann Arbor; Studienassistentin am Institut für Hochbau Il, Prof. Helmut Richter, TU Wien.
Seit 1993 Büropartnerschaft mit Siegfried Loos, 2002 Gründung des gemeinsamen Architekturlabels polar÷ in Wien und Bad Gleichenberg. Lehrauftrag an der FH Joanneum


Karl Wutt
Geboren 1943. Dissertierte über die Architektur einiger Hindukusch-Täler in Afghanistan und Pakistan. Seit 1984 am Institut für Völkerkunde der Universität Wien, 1990 – 2004 an der Akademie der bildenden Künste Wien, Institut für Kunst und Architektur.
Wutt unternahm Feldforschungen zur Architektur von Volksstämmen und auf dem Gebiet der Urban Anthropology. Seine besondere Vorliebe gilt der Fotografie und der Zeichnung. Von 1973 bis 1997 baute er eine Sammlung von Zeichnungen der Kalasha auf, zu der mehr als 200 Personen – Angehörige einer vorislamischen Kultur Pakistans, die letzten Kafiren des Hindukusch – beitrugen. Parallel zu seinen Arbeiten entstand ein privates Fotoarchiv.


Felicity Scott, University of California, Irvine
Felicity Scott ist Assistenzprofessorin für Kunstgeschichte und visuelle Studien an der University of California in Irvine und Gründungsredakteurin der vierteljährlich bei MIT Press erscheinenden Zeitschrift Grey Room. Sie promovierte 2001 an der Universität Princeton und hat zudem einen Magister für Stadtplanung der Harvard Unversity und ein Bakkalaureat für Architektur des Royal Institute of Technology in Melbourne. Ihre Arbeiten zur modernen und zeitgenössischen Architektur sind in diversen Anthologien erschienen, darunter Architecture and the Sciences: Exchanging Metaphors und Anxious Modernisms, Experimentation in Postwar Architectural Culture wie auch in Zeitschriften: October, Artforum, Assemblage, Lotus International, Perspecta, Harvard Design Magazine. Zur Zeit arbeitet sie u.a. an der Weiterführung ihrer Dissertation: Die Beiträge Bernard Rudofskys zu den Endspielen des Modernismus werden als kritische Reaktion auf die durch die globale Ausbreitung des Kapitalismus und die Fortschritte in der Kommunikationstechnologie hervorgerufenen historischen Umwälzungen gedeutet.


Wim de Wit, The Getty Research Institute, Los Angeles
Wim de Wit studierte an der Katholischen Universität Nijmegen in den Niederlanden. Er dissertierte 1974 über ”De Amsterdamse School” und ist Herausgeber von The Amsterdam School, Dutch Expressionist Architecture 1915–1930 MIT, 1983. Derzeit ist er Leiter der Abteilung Special Collections & Visual Resources und Kurator für Architekturzeichnungen am Getty Research Institute in Los Angeles. Ausstellungen in Vorbereitung: Julius Shulman, Getty Research Institute, 2005–2006. The Getty Villa Reimagined, J. Paul Getty Museum, Malibu, 2005–2006. Bernard Rudofsky, Getty Research Institute, 2007–2008.


© Wilfried Krüger 

Bernard Rudofsky
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Information:
Monika Platzer
Telefon: +43 (1) 522 31 15 - 21
Fax: +43 (1) 522 31 17
E-Mail: platzer@azw.at

 
 
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